Swingo Pille aus Holland

Die Swingo 20/30 ist eine beliebte Antibabypille der 2. Generation. Die Swingo Pille gilt als besonders gut verträglich und ist zwei unterschiedlichen Stärken verfügbar (Swingo 20 und Swingo 30).

  • Auf Online-Rezept-Service
  • Hersteller: Aristo Pharma GmbH
  • Wirkstoffe: Levonorgestrel + Ethinylestradiol
  • Dosierung: 0.1mg / 0.02mg (Swingo 20), 0.15mg / 0.03mg (Swingo 30)
  • Wirkstoffklasse: Gestagene und Estrogene
  • Verschreibungspflichtig

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Wenn Frauen die Swingo Pille aus Holland bestellen möchten, wir ebenfalls ein Rezept benötigt. Die Pille ist allerdings auch über ein Online-Rezept-Service verfügbar. Hierfür kann die größte Online Klinik Europas besucht werden.

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Medizinisch überprüft

Aktualisiert: 27.02.2020

Inhalt:

Wissenswertes

Es handelt sich um ein orales Verhütungsmittel. Die Swingo Pille enthält zwei aktive Wirkstoffe, weshalb es als Kombinationspräparat bezeichnet wird. Die aktiven Wirkstoffe sind Ethinylestradiol und Levonorgestrel.

Gelantine, Eisen, Lactose, Hypromellose und Macrogol 4000 in geringer Konzentration sind weitere Bestandteile der Pille. Es gibt die Pille in zwei verschiedenen Dosierungen, als Swingo 20 und Swingo 30. Die Inhaltsstoffe sind bei beiden Dosierungen gleich, nur das synthetische Östrogen Ethinylestradiol ist unterschiedlich. Swingo 20 enthält bei gleicher Wirkung weniger Östrogen.

Wirkungsweise

Die Kombipille Swingo verhindert eine Schwangerschaft durch verschiedene Mechanismen.

Ethinylestradiol ist ein synthetisches Östrogen. Levonorgesterei ist ein künstliches Gestagen, auch Gelbkörperhormon genannt. Östrogene und Gestagene gehören zum natürlichen Fruchtbarkeitszyklus einer Frau.

Im natürlichen Zyklus der Frau reift ein Ei heran. Ist das Ei herangereift, findet der Eisprung statt. In der Gebärmutter wird der Schleim verdickt, um dem befruchteten Ei die Einnistung zu ermöglichen. Durch die Einnahme der Swingo Pille, wird dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht.

Es reift kein Ei heran und somit findet kein Eisprung statt. Die Gebärmutterschleimhaut bleibt dünnflüssig, so ist keine Einnistung möglich. Das Gestagen verdickt zudem den Zervixschleim und wodurch die Spermien es schwerer haben, in die Gebärmutter einzudringen.

Es findet ein Rückkopplungsprozess statt, wobei die natürlichen Hormone nach und nach durch die synthetischen Hormone ersetzt werden. Nur dadurch ist eine genaue Kontrolle des Zykluses möglich. Dies ist nicht nur wichtig für die Verhütung, sondern auch, wenn Zyklusstörungen vorliegen.

Zyklusstörungen sind:

  • Amenorrhoe, ein unregelmäßiger Zyklus oder ausbleibende Blutungen
  • Hypomenorrhoe, sehr schwache Blutungen
  • Hypermenorrhoe, sehr starke Blutungen
  • menstruationsbedingte Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Unterleibsschmerzen,

Dosierung und Einnahme

Swingo ist eine Filmtablette. Eine Tablette täglich, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen. Eine Tablette enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 150 Mikrogramm Levonorgestrel.

Die Antibabypille Swingo hat bei ordnungsgemäßer Einnahme einen Pearl Index von 0,1 bis 0,9. Je keiner der Pearl Index, je sicherer ist die Verhütungsmethode. Swingo ist bei korrekter Anwendung eine extrem sichere Verhütungsmethode.

Die Einnahme der Pille sollte am ersten Zyklustag oder am ersten Tag der monatlichen Blutung begonnen werden. In diesem Fall besteht sofort ein vollständiger Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Wird die Einnahme zu einem anderen Zeitpunkt begonnen, sollte während der ersten sieben Tage zusätzlich verhütet werden, beispielsweise mit einem Kondom.

Die Einnahme muss jeden Tag zur gleichen Uhrzeit erfolgen, damit der Schutz vollständig besteht. Der gewählte Zeitpunkt ist nicht abhängig von einer gleichzeitigen Mahlzeit. Der frei wählbare Einnahmezeitpunkt sollte täglich zur gleichen Zeit möglich sein. Daher empfiehlt es sich, einen Zeitpunkt nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen zu wählen.

Die Tabletten finden sich in einem Blisterpack mit 21 Stück. Es gibt eine Kennzeichnung mit Wochentagen, was die Einnahme vereinfacht. Die Pille wird durchgängig, täglich für 21 Tage eingenommen. Nach den 21 Tagen, erfolgt eine Einnahmepause von sieben Tagen.

In der Einnahmepause kommt es in der Regel zu einer Blutung. Diese Blutung wird Entzugsblutung genannt und ist meist leichter und kürzer als die normale Menstruationsblutung. Am achten Tag wird die Einnahme der ersten Tablette vom nächsten Blister begonnen. Nun erfolgt die Einnahme wieder für 21 Tage. Für den Start der Einnahme am achten Tag ist es egal, ob die Blutung bereits abgeklungen ist. Der Schutz vor einer Schwangerschaft bleibt während der Einnahmepause bestehen.

Ein Langzeitzyklus ist nach Absprache mit dem behandelnden Gynäkologen möglich. Ein Langzeitzyklus entsteht, wenn die Pillenpause von sieben Tagen ausgelassen wird und sofort nach dem Ende des einen Blisters mit dem nächsten Blister beginnt. Dies kann durchaus für einige Monate, oder nach Absprache auch dauerhaft erfolgen. Eine Pillenpause gilt heutzutage als nicht mehr zwingend nötig. Frauen mit starken Blutungsbeschwerden können von einem Langzeitzyklus profitieren.

Durchfall und Erbrechen

Etwa vier Stunden nach der Einnahme hat der Körper die Hormone der Swingo Tablette vollständig aufgenommen. Kommt es innerhalb der ersten vier Stunden nach der Einnahme zu starken Durchfall oder Erbrechen, besteht die Gefahr, dass die Pille nicht mehr zu 100 Prozent wirkt.

Sobald die Symptome, also das Erbrechen oder der Durchfall abgeklungen sind, sollte eine weitere Pille eingenommen werden. Die zusätzliche Tablette kann die letzte des aktuellen Blisters sein, dann verkürzt sich die Einnahmezeit um einen Tag auf 20 Tage.

Die zusätzliche Pille muss innerhalb von 24 Stunden nach der eigentlichen Einnahme erfolgen, damit der Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft bestehen bleibt. Halten die Symptome länger als 24 Stunden an, muss zusätzlich verhütet werden, beispielsweise mit einem Kondom.

Eine vergessene Pillen-Einnahme

Fällt das Vergessen einer Einnahme innerhalb von 24 Stunden auf, kann die Einnahme umgehend nachgeholt werden und der Empfängnisschutz bleibt bestehen.

Liegt die vergessene Einnahme länger als 24 Stunden zurück, muss sie ebenfalls sofort nachgeholt werden, selbst wenn es bedeutet, dass zwei Pillen gleichzeitig eingenommen werden müssen. Lag die vergessene Einnahme in der ersten Woche des Zykluses, muss sieben Tage zusätzliche verhütet werden, beispielsweise mit einem Kondom.

Lag die vergessene Einnahme in der zweiten Woche, ist der Schutz gewährleistet, wenn in der ersten Woche jede Pille pünktlich eingenommen wurde. Das größte Risiko für eine unerwünschte Schwangerschaft besteht, wenn in der dritten Woche eine Pille vergessen wurde. Hier sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden und eventuell ein Schwangerschaftstest vorgenommen werden.

Nebenwirkungen

Die Swingo Pille gilt zwar als relativ gut verträgliche Pille, kann aber dennoch zu Nebenwirkungen führen.

Bekannte mögliche Nebenwirkungen:

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schwindel
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Verstimmungen
  • Nervosität
  • Entzündungen
  • Scheidenpilz
  • Empfindlichkeiten oder Schmerzen in der Brust
  • Akne, Hautausschlag
  • Wassereinlagerungen
  • Gewichtsveränderungen

Wechselwirkungen

Wird neben Swingo ein anderes Medikament eingenommen, kann sich das positiv oder negativ auf die Wirkung von Swingo auswirken.

Zu den Wirkstoffen, die sich auf Swingo auswirken, gehören:

  • Aktivkohle
  • Antibiotika
  • Antiepileptika
  • Barbiturate
  • Johanniskraut

 

Medikamente, die gegen Hepatitis C eingenommen werden, können die Gefahr, dass bei der Einnahme von Swingo Nebenwirkungen auftreten erhöhen, dazu gehören:

  • Glecaprevir
  • Pibrentasvir
  • Sofosbuvir
  • Velpatasvir
  • Voxilaprevir

 


Medikamente, wie

  • Fluconazol
  • Indinavir
  • Paracetamol

 

können die Wirkung von Swingo unkontrolliert verstärken.

Wer Diabetikerin ist und Swingo einnimmt, muss die Antidiabetika anpassen, den Swingo wird sich genau wie ein Schilddrüsenhormon auf den Blutzuckerspiegel aus.

Die Wechselwirkung geht auch andersherum, so verstärkt Swingo die Wirkung von Medikamenten, wie Ciclosporin oder Theophyllin.

Gegenanzeigen

Es gibt Krankheiten, welche die Einnahme von Swingo erschweren oder unmöglich machen.

Besteht eine chronische Krankheit, muss mit dem Gynäkologen abgesprochen werden, ob eine Einnahme möglich ist.

Besteht eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen einen Wirkstoff in Swingo ist die Einnahme nicht möglich. Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit, darf das Medikament nicht eingenommen werden. Wer ein erhöhtes Thrombose-Risiko hat, darf Swing ebenfalls nicht verwenden.

Weitere Gegenanzeigen:

  • Angina Pectoris
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Krebs mit hormoneller Ursache
  • ausbleibende Blutungen
  • ungeklärte Blutungen aus der Scheide
  • Bluthochdruck
  • ein erhöhter Cholesterinspiegel
  • Migräne, insbesondere in Verbindung mit Sehstörungen
  • Tumore in der Leber


Es gibt Faktoren bei der Patientin, die eine Einnahme verhindern können, insbesondere, wenn bereits ein Thrombose-Riskio besteht, welches durch die Einnahme verstärkt werden könnte, durch:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Diabetes mellitus, vor allem wenn Schäden an den Gefäßen bestehen
  • fortgeschrittenes Alter
  • frühere Thrombosen oder Thrombosen in der Familiengeschichte
  • Gefäß- und Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Rauchen
  • Venenentzündungen


Raucherinnen wird empfohlen spätestens mit dem 35. Lebensjahr auf eine andere Verhütungsmethode umzusteigen.

Immer beliebter: Online-Rezept-Service

Durch den bequemen Online-Rezept-Service ist kein Arztbesuch notwendig. Nach dem ausfüllen eines Fragebogens kann ein Rezept ausgestellt werden. Anschließend wird ein Expressversand eingeleitet. Die Zahlung kann auch auf Rechnung erfolgen.

Im Preis enthalten:

  • Medikament
  • Rezept
  • Expressversand

Quellen:

  • Beipackzettel: Swingo 30 30 Mikrogramm/150 Mikrogramm Filmtabletten. Wort und Bild Verlag: apotheken-umschau.de
  • Ethi­nyl­estra­diol + Levonorgestrel. gofeminin.de GmbH: onmeda.de
  • Pillenreport 2015. Universität Bremen: tk.de
  • Ethinylestradiol. PharmaWiki: pharmawiki.ch
  • Swingo 30. Gesundheitsportal Onmeda: onmeda.de