Vorzeitiger Samenerguss

Medikamente gegen vorzeitigen Samenerguss:


Der vorzeitige Samenerguss wird auch als vorzeitige Ejakulation, lateinisch als Ejaculatio praecox, bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine sexuelle Störung des Mannes, welcher, basierend auf dieser Dysfunktion während des Geschlechtsaktes, nicht dazu in der Lage ist, den Zeitpunkt der Ejakulation willentlich zu steuern, geschweige denn, zu beeinflussen oder gar zu verzögern. Der vorzeitige Samenerguss stellt bei der Patientengruppe der unter sechzigjährigen Männer die derzeit am häufigsten vertretende sexuelle Dysfunktion dar. Etwa 20 % derjenigen Männer die diese Altersgruppe repräsentieren, sind weltweit vom vorzeitigen Samenerguss betroffen. Meist zieht der vorzeitige Samenerguss einen mehr oder minder starken Leidensdruck bei den Betroffenen nach sich, welcher zu sexueller Unzufriedenheit der jeweiligen Partnerin und zu schweren Partnerschaftskonflikten führen kann.

Die Ursachen des vorzeitigen Samenergusses

Obwohl in der klinischen Medizin innerhalb der letzten Jahre und Jahrzehnte intensive Forschungsarbeit auf die Spezifik des vorzeitigen Samenergusses beim Mann verwendet wurde, sind die letztendlichen Ursachen dieser sexuellen Dysfunktion, die stets unmittelbar während des Geschlechtsaktes auftritt, bislang noch nicht umfassend und vollständig geklärt. Anfänglich wurde vermutet, dass rein physiologische Ursachen beim Mann für das Phänomen des vorzeitigen Samenergusses verantwortlich sind. Inzwischen geht man jedoch vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse von einer medizinischen Gemengelage zwischen rein körperlichen und rein neurobiologischen Ursachen aus, welche die beschriebene Dysfunktion bewirken. Die Medizin unterscheidet heute zwischen einer lebenslang bestehenden und einer erworbenen Form des vorzeitigen Samenergusses beim Mann. Die lebenslange Form des vorzeitigen Samenergusses tritt meist bereits zu Beginn des Geschlechtsaktes auf, wobei die Kontrolle der Ejakulation bei den Betroffenen meist auch bei der Masturbation stets erheblich eingeschränkt ist. Eine genetisch veränderte Form und Struktur des individuellen Serotoninhaushaltes wird letztendlich als Ursache und Auslöser vermutet. Die erworbene Form des vorzeitigen Samenergusses des Mannes basiert hingegen auf einer manifesten Grunderkrankung des betroffenen Patienten.

Hierbei kann es sich beispielsweise um die gefürchtete erektile Dysfunktion, um eine Entzündung der Prostata, um eine Schilddrüsenerkrankung oder um einen ganzen Komplex möglicher psychischer Beschwerden handeln. Als weitere Ursachen des erworbenen vorzeitigen Samenergusses kommen jedoch auch massive Störungen innerhalb der jeweiligen Paarbeziehung oder Streit und Stress zwischen den Partnern in Betracht. Konflikte innerhalb der Partnerschaften führen dabei, nach neuesten medizinischen Erkenntnissen, dazu, dass sich beispielsweise ein erworbener vorzeitiger Samenerguss durch die psychischen Belastungen erheblich verschlimmern kann. Die Diagnose des behandelnden Arztes wird sich daher zunächst vor allem darauf richten, zu erfahren, ob Indizien für eine lebenslange oder für eine erworbene Form des vorzeitigen Samenergusses bei dem jeweiligen Rat suchenden Patienten vorliegen. Ein wichtiger Teil der Diagnose ist daher das vertrauliche Gespräch zwischen dem Arzt und dem Patienten.

Behandlungsmöglichkeiten des vorzeitigen Samenergusses diskret online anfordern

Der vorzeitige Samenerguss in seiner lebenslangen oder auch erworbenen Form, kann heute durch bestimmte Techniken, aber auch bereits medikamentös behandelt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten hierzu können bequem von zu Hause über unsren Kundenservice online angefordert werden. So ist es möglich, dass ein lizenzierter Arzt diskret per Ferndiagnose ein entsprechendes Rezept zur Therapie und Behandlung des vorzeitigen Samenergusses ausstellt.