Trimethoprim Antibiotikum

Trimethoprim Trimethoprim ist ein Antibiotikum, das zur Gruppe der Sulfonamide gehört. Es ist ein Mittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. Die Medikamente dieser Gruppe besitzen die Eigenschaft, den Zellstoffwechsel der Bakterien zu vernichten, die mit dem jeweiligen Wirkstoff bekämpft werden sollen. Diese Art der Wirkung macht sich auch Trimethoprim zu Nutzen, um zu verhindern, dass sich Bakterien ausbreiten, die eine Infektion verursachen.

Konkret heißt das, dass das Enzym Dihydrofolsäurereduktase durch das Arzneimittel gehemmt wird. Die Bakterien sind durch diese Blockade nicht mehr dazu fähig, die für sie lebenswichtige Folsäure zu bilden. Dadurch wird eine weitere Vermehrung der Bakterien verhindert.

Trimethoprim kann als Breitbandantibiotikum gegen verschiedene Arten von Bakterien wirken. Neben Peumokokken oder gramnegative Bakterien, die zum Beispiel eine Infektion der Blase verursachen können, ist Trimethoprim erfolgreich.

Sie möchten eine Behandlung mit Trimethoprim rezeptfrei anfordern? Über DrMaxi müssen Sie kein Rezept für Trimethoprim einsenden da Ihnen extra per Ferndiagnose ein Rezept für Trimethoprim ausgestellt werden kann. Wenn Sie eine Behandlung mit Trimethoprim rezeptfrei anfordern, müssen Sie einige Angaben zu Ihrer Gesundheit machen.

Nach dem der Arzt Ihnen ein Rezept für Trimethoprim via Ferndiagnose ausgestellt hat, verschickt die Apotheke noch am selben Abend Trimethoprim mit UPS Express.


preise

 

 

Link: https://www.drmaxi.com/de/trimethoprim.html


fragebogen ausfüllen rezeptausstellung expressversand

Wie wird Trimethoprim angewendet?

Trimethoprim ist sowohl in Form von Tabletten als auch als Saft erhältlich. Die Anwendung des Medikamentes in jeglicher Form kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme erfolgen. Es ist möglich, Trimethoprim als Vorbeugung einzunehmen, in welchem Fall die Dosis normalerweise eine Tablette pro Tag beträgt. Diese Einnahme erfolgt am besten am Abend. Falls eine akute Blasenentzündung besteht, beträgt die Dosis im Normalfall eine Einnahme zweimal am Tag, morgens und abends. Falls das Arzneimittel als Saft eingenommen wird, muss die Flasche vor der Einnahme gut durchgeschüttelt werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Durchfall, allgemeines Schwächegefühl, Appetitmangel, Müdigkeit, Völlegefühl, seltsamer Geschmack, Mundschleimhautentzündungen, Zungenentzündungen, Hautausschläge mit Juckreiz.

Seltene Nebenwirkungen:
Leberenzymwerterhöhungen (Transaminasen), Verminderung der weißen Blutzellen, Blutbildveränderungen wie Verminderung der Blutplättchen, Fieber, Blutarmut (Methämoglobinämie), Hirnhautentzündungen, Harnstoffwerteanstieg, Kreatininwerteanstieg.

Äußerst seltene und vereinzelt auftretende Nebenwirkungen:
Hautablösungen mit Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom), knotiger Hautausschlag, Hautschuppungen (exfoliative Dermatitis), Juckreiz, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht, vorübergehende Einschränkung der Zeugungsfähigkeit beim Mann.

Besonderheiten:
Bei längerer Behandlung mit Trimethoprim können vereinzelt Samenbildungsstörungen beim Mann auftreten.

Wann darf Trimethoprim nicht verwendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht bei Überempfindlichkeit gegen Trimethoprim eingenommen werden. Des weiteren darf bei einer schweren Nierenfunktionsstörung oder krankhaften Blutbildveränderungen, wie zum Beispiel einem Mangel an Blutplättchen, keine Einnahme erfolgen. Die Einnahme bei Blutarmut ist ebenfalls untersagt. Die Möglichkeit einer Einnahme während der Schwangerschaft oder Stillzeit muss zuerst mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Welche Wechselwirkungen zeigt Trimethoprim?

Die Wechselwirkungen variieren je nach Darreichungsform eines Arzneimittels.
Pyrimethamin, ein Mittel gegen Malaria, kann bei gleichzeitiger Einnahme von Trimethoprim zu Blutbildveränderungen führen.

Dicumarol, ein gerinnungshemmendes Mittel, verstärkt in Kombination mit Trimethoprim seine Wirkung, was zu blauen Flecken und Blutungen führen kann. Cyclosporin, welches bei Autoimmunerkrangen und Transplantationen verwendet wird, kann eine temporäre Nierenfunktionsstörung bei gleichzeitiger Einnahme mit Trimethoprim herbeirufen. Folsäuremängel können bei gleichzeitiger Einnahme von Trimethoprim und Phenytoin oder Primidon (Arzneimittel gegen Krampfanfälle), Methotrexat (Anwendung bei zur Krebstherapie oder bei Autoimmunerkrankungen), Aminosalicylsäure (Schmerzmittel) oder Barbituraten (Schlaf- und Beruhigungsmittel) auftreten.

Da Antibiotika wie Trimethoprim die natürliche Darmflora beeinflussen, kann die Einnahme dazu führen, dass Wirkstoffe zur Verhütung einer Schwangerschaft nicht mehr ausreichenden Schutz bieten. Daher wird empfohlen, während der Therapie zusätzliche Verhütungsmittel anzuwenden.

Gibt es Warnhinweise zur Einnahme von Trimethoprim?

Sollten grippeartige Symptome, Fieber oder eine Halsentzündung während der Anwendung mit Trimethoprim auftreten, könnte sich aseptische Hirnhautentzündung vorliegen und Blutbildkontrollen müssen sofort durchgeführt werden.

Während der Behandlung ist eine regelmäßige Kontrolle der Leber- und Nierenwerte durch den behandelnden Arzt empfehlenswert. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutbildes ist bei einer langfristigen Anwendung, die sich über mehrere Monate zieht, erforderlich. Während der Einnahme sollte starke Sonnen- und UV-Einstrahlungen vermieden werden.

Sowohl das Bedienen von Maschinen als auch die aktive Teilnahme am Straßenverkehr kann beeinträchtigt werden, da die Reaktionsfähigkeit verlangsamt werden kann. Sollte eine allergische Reaktion wahrgenommen werden, sollte so schnell wie möglich der behandelnde Arzt oder Apotheker informiert werden.