Malarone gegen Malaria

malaroneMalarone besteht aus einer Wirkstoffkombination der beiden Wirkstoffe Proquantil und Atovaquon. Beide Wirkstoffe ergänzen sich in der Weise, dass Malarone zur Vorbeugung und zur Behandlung geeignet ist. Proquantil hindert die Malariaerreger an der Vermehrung und ist daher für die Prophylaxe geeignet. Atovaquon unterbricht wichtige Stoffwechselprozesse der Erreger. Ohne diese Stoffwechselprozesse sind die Erreger nicht lebensfähig und sterben ab.

Der besondere Vorteil von Malarone liegt in seiner sehr schnellen Wirkung und der Tatsache, dass es noch keine resistenten Erreger gibt und damit die Malariaprohylaxe auch wirksam ist.

In verschiedenen Teilen Afrikas, Papua-Neugineas und Brasiliens gibt es bereits resistente Erreger. In jedem Fall sollte vor einer prophylaktischen Maßnahme auch das Urlaubsziel bedacht und danach das Medikament ausgewählt werden.

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Wie wird Malarone angewendet?

Bei der Einnahme zur Prophylaxe wird zwei Tage vor Ankunft im Zielgebiet mit der Einnahme von einer Tablette täglich begonnen. Die Einnahme wird fortgeführt bis sieben Tage nach Abreise aus dem Malariagebiet. Die Einnahme der Tablette soll zu einer Mahlzeit und immer um die gleiche Zeit erfolgen. Eine Prophylaxe mit Malarone ist nur bei Erwachsenen mit einem Gewicht über 40 kg möglich.

Die Nebenwirkungen von Malarone

Bei der Einnahme von Malarone können Magenschmerzen und Kopfschmerzen auftreten. Es können Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall vorkommen. In Einzelfällen sind nach der Einnahme von Malarone akute Hepatitisfälle oder großflächige allergische Hautreaktionen aufgetreten. Gelegentlich können Blutarmut, Albträume, Panikattacken, Wahnvorstellungen oder ein allergischer Schock auftreten.

Die Gegenanzeigen für die Einnahme von Malarone

Malarone darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe vorliegt. In der Schwangerschaft darf Malarone nur in strenger Absprache mit dem Arzt und nur nach einer intensiven Nutzen- Risikoabwägung eingenommen werden, da nicht genügend Erfahrungen bei der Einnahme vorliegen und sich im Tierversuch Hinweise auf Schädigung des Fötus finden.
Während der Stillzeit darf Malarone nicht eingenommen werden, da die Wirkstoffe in die Muttermilch übertreten.

Die Wechselwirkungen von Malarone

Malarone beeinflusst die Wirkungsweise vieler Medikamente oder wird in seiner Wirkung von anderen Medikamenten beeinflusst. Dazu gehören das Tuberkulosemittel Rifampicin aber auch Antibiotika insbesondere die Tetracycline. Aber es gibt auch Wechselwirkungen mit vielen weiteren Medikamenten. Sofern andere Medikamente eingenommen werden, sollte der Arzt Malarone nur nach Prüfung des Risikos von Wechselwirkungen verordnen. Durch die kombinierte Einnahme kann die Wirkungsweise einer der Medikamente verringert, aber auch extrem verstärkt werden, sodass es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen kann.

Warnhinweise

Malarone ist ein verschreibungspflichtiges und hochwirksames Medikament. Es zählt zu den wirksamsten Malariamitteln und ist durch seine kurze Einnahmedauer und die kombinierte prophylaktische und therapeutische Wirkung sehr gut für die Anwendung gegen Malaria geeignet. Diese Resultate werden durch komplexe chemische Substanzen hervorgerufen, welche jedoch darüber hinaus weitere Auswirkungen auf den Organismus haben. Die recht häufig auftretenden und teilweise drastisch empfundenen Nebenwirkungen erfordern eine absolut korrekte Dosierung und gründliche Voruntersuchung der betreffenden Person. Bestimmte Grunderkrankungen können dieses Medikament von der Wahl ausschließen. Das Gleiche gilt für die Wechselwirkungen mit vielen Medikamenten. Aus diesem Grund darf Malarone nur nach einer ausführlichen Anamnese durch einen Arzt verordnet werden. Sollten deutliche Nebenwirkungen auftreten ist unmittelbar Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Bei Hinweisen auf eine allergische Reaktion ist durch die drohende Gefahr eines lebensbedrohlichen allergischen Schockes die Behandlung sofort abzubrechen und unmittelbar Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen. Bis dahin sind weitere Schutzmaßnahmen, wie z. B. das Auftragen von Mückenschutzmitteln anzuwenden.