Bendroflumethiazid

bendroflumethiazidBendroflumethiazid ist ein Diuretikum, das zur Behandlung von Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es auch eine Blutdruck senkende Wirkung. Bendroflumethiazid ist in Deutschland seit 1957 als rezeptpflichtiges Medikament erhältlich. Bendroflumethiazid mindert Wassereinlagerungen, senkt den Blutdruck und kann somit die Lebenserwartungen steigern.

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Wie wirkt Bendroflumethiazid?

Der Wirkstoff, der zur Wirkstoff-Gruppe der Thiazid-Diuretika gehört, verbessert die Fähigkeit der Nieren, Salze und Wasser aus dem Blut zu filtern, die danach vermehrt über die Harnwege ausgeschieden werden. Dies führt zur Reduzierung von Wasseransammlungen im Gewebe. Wegen seiner entwässernden Wirkung entlastet Bendroflumethiazid gleichzeitig auch das Herz, das nun nicht mehr so stark pumpen muss, und wirkt sich dadurch auch positiv auf den Blutdruck aus: Das Blut kann im Körper besser zirkulieren, der Sauerstoffgehalt im Blut wird erhöht und die Funktionstüchtigkeit der Organe verbessert.
Bendroflumethiazid wird Bluthochdruck-Patienten verschrieben, die mindestens 18 Jahre alt sind, und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Außerdem wird es zur Behandlung von Nierensteinen und Ödemen eingesetzt, die durch mangelhaftes Funktionieren von Leber, Nieren oder Herz verursacht sind. In besonderen Fällen wird Bendroflumethiazid auch zur kurzzeitigen Unterstützung einer Kompressionstherapie bei chronischer Venenschwäche verschrieben.

Wie wird Bendroflumethiazid angewendet?

Bendroflumethiazid ist in Tablettenform erhältlich (2,5 und 5 mg) und oral anzuwenden. Je nach ärztlicher Verordnung muss eine 2,5 oder 5 mg Tablette einmal täglich – am besten morgens immer zu derselben Zeit – mit viel Wasser eingenommen werden. Die Tablette entfaltet schon innerhalb kürzester Zeit ihre Wirkung, da sie gut vom Verdauungssystem resorbiert wird. Die Länge der Anwendungsdauer von Bendroflumethiazid bestimmt der behandelnde Arzt. Hat der Patient die Tabletten-Einnahme einmal vergessen, so kann er sie bis zum Nachmittag desselben Tages nachholen. Sollte dies jedoch nicht möglich sein, so fährt er am nächsten Morgen mit der Tabletten-Einnahme fort. Bei versehentlicher Überdosierung sollte der Patient unbedingt schnellstens einen Arzt informieren.

Welche Nebenwirkungen hat Bendroflumethiazid?

In den meisten Fällen wird Bendroflumethiazid sehr gut vertragen. Dies ist insbesondere deshalb positiv, weil dieses Medikament oft zur Langzeitbehandlung eingesetzt wird.
In seltenen Fällen kann es unter Einnahme dieses Blutdruck senkenden und entwässernden Mittels allerdings zu Gicht, erhöhten Blutzuckerwerten, Nasenbluten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Infektionen, extremer Müdigkeit, allergischen Reaktionen, Ohnmachtsanfällen und zur Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kommen. Außerdem kann der Patient Muskelschmerzen und Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bekommen. Während der Einnahme von Bendroflumethiazid ist oft eine Zunahme des Durstgefühls zu beobachten. In der Anfangszeit kommt es zudem häufiger zu Schwindelanfällen, die jedoch nach einiger Zeit nachlassen.
Sollten Patienten eine oder mehrere der genannten schwereren Krankheitssymptomen bzw. Krankheiten oder andere, im Beipackzettel nicht aufgeführte Nebenwirkungen an sich feststellen, sollten sie unbedingt schnellstens ihren Arzt darüber informieren. Außerdem wird eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte und der Elektrolyt-Konzentration empfohlen.

Gegenanzeigen

Patienten mit Diabetes, Gicht, Leber- und Nierenerkrankungen, Störungen der Nebennieren, Problemen beim Wasserlassen, Hypovolämie und Allergien sollten Bendroflumethiazid unter gar keinen Umständen einnehmen. Außerdem sollten Schwangere und Stillende auf die Einnahme dieses Medikaments verzichten.

Wechselwirkungen und Warnhinweise

Patienten, die Bendroflumethiazid einnehmen, sollten auf keinen Fall gleichzeitig trizyklische Anti-Depressiva, Barbiturate, Narkotika, Nitroglycerin, Anti-Diabetika und weitere Medikamente gegen Hypertonie konsumieren, da es sonst zur Verstärkung der Blutdruck senkenden Wirkung kommt. Auch von der Einnahme zusätzlicher entwässernder Präparate ist abzuraten. Die parallele Anwendung von MAO-Hemmern kann zum Auftreten paradoxer Reaktionen beim Patienten führen und sollte deshalb unterlassen werden. Auf den Konsum von Alkohol sollte der Patient ebenfalls möglichst verzichten, wenn er Bendroflumethiazid einnehmen muss. Wechselwirkungen mit bestimmten Nahrungsmitteln sind bisher nicht bekannt.